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Chancen nutzen, Risiken kontrollieren, Zukunft gestalten

Der Unternehmer

  • Inhaber eines mittelständischen Traditionsunternehmens
  • Will investieren und sein Unternehmen neu ausrichten
  • Beschäftigt sich mehr mit dem Thema Pensionsverpflichtungen als ihm lieb ist
  • Ambitionierter Hobby-Fotograf

Pensionsverpflichtungen sind ein wachsender Posten in der Bilanz vieler Unternehmen. Deka Vorsorgemanagement – Betriebliches Fondssparen bietet ein umfassendes Beratungs- und Lösungspaket für Unternehmer und Sparkassen.

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Den Blick schärfen

Ca. 300 Milliarden Euro Pensionsrückstellungen stehen in den Bilanzen deutscher Unternehmen. Mehr als die Hälfte der betrieblichen Altersversorgung ist in Deutschland aktuell über Direktzusagen organisiert. Die Mittel hierfür müssen Unternehmen rechtzeitig zurücklegen. Die steigende Lebenserwartung und die niedrigen Zinsen stellen sie dabei vor große Herausforderungen. Wie groß diese tatsächlich sind, liegt dabei oft im Unklaren. Der Wert der Altersversorgung hängt letztendlich auch vom Marktzins ab, je niedriger desto höher der Kapitalbedarf.

Lösungen entwickeln, Klarheit schaffen

Wenn ein Unternehmen Betriebsrenten zugesagt hat, bildet es für die Ansprüche der künftigen Rentner Rückstellungen in der Bilanz. Allerdings entsprechen diese Werte vielfach nicht der Summe, die später tatsächlich für die Altersversorgung der Betriebsrentner erforderlich sein wird.

Dafür gibt es zwei Gründe: Wenn es darum geht, die notwendigen Rücklagen für künftige Zahlungsverpflichtungen zu berechnen, müssen Unternehmen für ihre Steuerbilanz aufgrund gesetzlicher Regelungen einen jährlichen Zins von 6 Prozent ansetzen.

Dieser Wert hat mit der Realität im Niedrigzinsumfeld nicht mehr viel zu tun. Das hat zur Folge, dass das benötigte Kapital nur sehr schwer erwirtschaftet werden kann. Unternehmen, die nach dem deutschen Handelsrecht bilanzieren, trifft dies aufgrund eines niedrigeren Rechnungszinses noch härter.

Der Zinssatz nach HGB orientiert sich an einem zehnjährigen Durchschnittszins, dieser wird in den nächsten Jahren weiter sinken und erhöht daher die Rückstellungen und somit auch wieder den Kapitalbedarf.

Zweiter Aspekt zur Erhöhung des Kapitalbedarfs: Die Menschen leben heute in der Regel deutlich länger als es die gesetzlich zugelassenen Annahmen zur Lebenserwartung abbilden, ein weiterer wichtiger Bestandteil bei der Berechnung der Rückstellungen.

Da viele Unternehmen ihre Pensionsverpflichtungen immer nur auf den jeweiligen Bilanzstichtag bezogen betrachten, ist ihnen das wahre Ausmaß ihrer künftigen Verpflichtungen oft gar nicht bewusst.

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Fokus aufs Wesentliche

Die Experten von der Deka helfen Unternehmen, ihr Pensionsmanagement optimal zu strukturieren. Erster Schritt dorthin ist, zunächst ein realistisches Bild des finanziellen Bedarfs zu erhalten.

Pensionsrückstellungen sind oft unrealistisch niedrig

Der Unterschied zwischen errechnetem und tatsächlichem Bedarf kann sehr hoch sein. „In der Steuerbilanz eines Unternehmens mit 500 Mitarbeitern waren Pensionsrückstellungen von 11 Mio. Euro bilanziert; der tatsächliche Kapitelbedarf betrug aber 34 Mio. Euro“, nennt Oliver Leidel, Leiter Vorsorgemanagement Betriebliches Fondssparen bei der Deka, ein Beispiel aus seiner Praxis.

Er und die übrigen Experten der Deka helfen Unternehmen dabei, ihre Pensionsfinanzierung auf eine stabile Grundlage zu stellen.

Das ist nicht nur im Interesse des Unternehmens und seiner Mitarbeiter, sondern auch für die Sparkasse als Finanzpartner relevant.

„Wenn die Pensionsrückstellungen unrealistisch niedrig sind, sind die Belastungen für das Unternehmen in der Rentenphase Höher als erwartet. Und das kann bei Unternehmen die Bonität signifikant beeinflussen“, erläutert Leidel den Zusammenhang.

„Da in den nächsten Jahren viele neue Betriebsrentner hinzukommen werden (und deren Lebenserwartung höher ist), sollten Sparkassen bei Kreditentscheidungen genau prüfen, auf welcher Basis die Pensionsrückstellungen des Unternehmens berechnet sind.“ Die Experten der Deka unterstützen Unternehmen dabei, den künftigen Finanzbedarf für Pensionszahlungen realistisch einzuschätzen und zu bewerten. Etwa indem sie verschiedene Zinsszenarien ansetzen und mit aktuellen Annahmen zu Rentenbezugszeiten arbeiten. Davon ausgehend geht es dann an die Entwicklung passender Möglichkeiten.

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Die richtigen Instrumente

Durch ein systematisches Bilanz- und Liquiditätsmanagement stellen sich Unternehmen beim Thema Pensionsverpflichtungen zukunftssicher auf. Die Deka gemeinsam mit den Sparkassen bietet entsprechende Möglichkeiten.

Optimale Vermögensallokation mit passendem Rendite-Risiko-Verhältnis

Egal ob es darum geht, künftige Pensionsverpflichtungen abzudecken, oder um andere Ziele: Für ein erfolgreiches Vermögensmanagement sind Strategien und Lösungen erforderlich, die auf die individuelle Situation des Unternehmens ausgerichtet sind. Sie zu entwickeln und bei der Umsetzung zu unterstützen ist die Kernkompetenz der Deka. Die Experten helfen Unternehmen bei der Neuorganisation und Optimierung ihrer Assets. Auf der Grundlage der in der Analyse gewonnenen Einblicke sowie mithilfe der Verbindung verschiedener Modelle und Systematiken liefern sie fundierte Empfehlungen zur optimalen Vermögensallokation mit einem zugeschnittenen Rendite-Risiko-Verhältnis. Dies schließt auch die zielgerichtete Steuerung von Aktiva und Passiva ein.

So bietet sich bei der betrieblichen Altersversorgung beispielsweise der Aufbau eines Sondervermögens (sogenanntes Planvermögen) für die Pensionsverpflichtungen an. Es ist unabhängig vom Unternehmen, also auch im Insolvenzfall geschützt und schafft für die Altersversorgungsverpflichtungen eine Gegenposition auf der Aktivseite. Diese lässt sich in der Handelsbilanz mit den Rückstellungen auf der Passivseite saldieren, sodass unterm Strich die Bilanz verkürzt wird und damit letztlich der Finanzbedarf des Unternehmens für die Pensionen gesichert ist.

Hinsichtlich der Anlage können Kunden mit der Deka auf ein breites Spektrum an Investmentlösungen zugreifen: von Aktien oder Rentenpapieren über Immobilien bis zu Alternative Investments, beispielsweise in Private Equity oder Unternehmensfinanzierungen.

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Gemeinsam Märkte entwickeln

40 Prozent aller Kunden eines Sparkassen-Firmenkundenbetreuers weisen Pensionsrückstellungen in ihrer Bilanz aus. Der Beratungsbedarf von Unternehmenskunden zum Thema Pensionsrückstellungen ist groß. Für die Sparkassen liegt hier ein erhebliches Potenzial, Kundenbeziehungen zu vertiefen.

Zusätzliche Geschäftspotenziale

Pensionsverpflichtungen und ihre Finanzierung: Ein Thema, das viele Unternehmen betrifft. Die Beratungsleistungen von Deka Investments erweitern das Angebot, das Sparkassen Unternehmen anbieten können. Dadurch eröffnen sich zusätzliche Geschäftspotenziale.

Auch wenn es darum geht, sie zu identifizieren und durch entsprechende Vertriebsaktivitäten zu nutzen: „Wir schauen zum Beispiel, welche Unternehmen innerhalb des jeweiligen Geschäftsgebiets in ihrer Bilanz Pensionsrückstellungen in signifikanter Höhe ausweisen. Diese kann der jeweilige Firmenkundenberater dann gezielt ansprechen und uns bei Bedarf von Anfang an hinzuziehen“, erläutert Oliver Leidel ein Beispiel.

Ein Angebot, das ankommt: Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Sparkassen, die mit der Deka bei diesem Thema zusammenarbeitet, in etwa vervierfacht.

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Aktives Pensionsmanagement von Sparkassen und Deka sorgt dafür, dass Unternehmer den Fokus auf das Wesentliche legen können.

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